Peru - Ein Land mit vielen Fassetten
Peru begeistert vor allem durch seine kulturelle Gegebenheiten und die kontrastreiche Naturlandschaft. Es ist das drittgrößte Land Südamerikas.
Durchzogen wird Peru in Nord-Süd-Ausrichtung von den Anden, einer Bergkette, die sich von Kolumbien bis zum Feuerland erstreckt. Der 2.300m lange Küstenstreifen dehnt sich westlich der Anden aus und im Osten der Bergkette befindet sich tropischer Regenwald. Perus Hauptstadt ist Lima. In ihr vereint sie die koloniale Altstadt und das moderne Stadtviertel Miraflores.
Die schönste Kolonialstadt Perus ist jedoch Arequipa, mit ihren prächtigen Residenzen und den wertvoll ausgestatteten Kirchen.
In diesem Land findet man vor allem archäologische Museen, was auf die kulturelle Vergangenheit zurück zu führen ist. Zu den Kulturen gehören die Inka oder Ältere wie die Mochica oder die Lambayeque-Kultur. Zahlenmäßig stellen die Chimú, im Norden Perus, die größte Prä-Inka-Kultur dar.
Abwechslungsreich und vielseitig ist auch die peruanische Küche, so isst man an der Küste Gerichte auf der Basis von Fisch, Meeresfrüchten, Hühner- und Rindfleisch. Im Regenwald gibt es Süßwasserfische in Kombination mit Yucca, Palmherzen und Kochbananen. Ebenfalls bietet Peru eine große Auswahl an Gemüse und Früchten.
Es gibt eine große Zahl an Sehenswürdigkeiten, die man sich unbedingt ansehen sollte. Lima hält eine Vielfalt an prächtigen Museen und Kirchen bereit, wie z.B. die best erhaltenste Kirche “Iglesia San Pedro” oder das Museo de la Nación, in welchem man einen Überblick der alten peruanischen Kultur bekommt. Natürlich sollte auch dem Regierungspalast “Palacio de Gieberno” und dem prunkvollen Park der Stadt auch ein Besuch abgestattet werden. Die anderen Regionen in Nord-, Süd- und Zentralperu bieten ebenso ein Vielzahl an Kirchen, Kathedralen und Museen. Ein Ausflug zum Titicaca-See fasziniert bestimmt alle großen Naturfreunde.
Vor der Einreise benötigt man einen gültigen Reisepass, solang die Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht übersteigt.
Die besten Reisezeiten sind von den Regionen abhängig und richtet sich nach der Trockenzeit, so ist das Reisen ins Hochland von März/April bis Oktober/November und zum Regenwald von Mai bis Oktober möglich. Die günstigste Zeit, um an die Küste zu reisen ist von Dezember bis April.
Die Amtssprache ist Spanisch, jedoch spricht man in den Touristenzentren Englisch.
In praktisch allen Städten kann mit amerikanischen Dollar gezahlt werden, doch ist es angebracht auch ein paar Soles, die landesübliche Währung, dabei zu haben.
Abschließend ist noch zu erwähnen, dass das Aufsuchen eines Tropenmediziners vor einer Reise nach Peru von großer Wichtigkeit ist, um sich genaue Informationen über die dortigen Krankheiten zu verschaffen und die dafür vorgesehenen Impfungen vorzunehmen.